Allergologie

Allergologie

Die allergischen Erkrankungen nehmen weltweit aus den unterschiedlichsten Gründen zu. Als Ursachen werden Umwelteinflüsse, wie klimatische Veränderungen und damit einhergehender verlängerter Pollenflug, erbliche Einflüsse und Ernährungseinflüsse diskutiert.

Durch die Fachkompetenz von Frau Dr. Jordan mit der Zusatzbezeichnung Allergologie können wir Ihnen in unserer Praxis ein breites Spektrum der Allergie-Diagnostik und –Therapie anbieten.

Die allergischen Erkrankungen sind als gestörte überschießende Immunantwort auf einen äußeren (exogenen) oder inneren (endogenen) Einfluss zu verstehen.

Zu den exogenen Einflüssen zählen Pollen, Nahrungsmittel, Salben und Cremes, Waschmittel, Schimmelpilze und Milben, sowie die unterschiedlichsten Stoffe, mit denen der Körper Kontakt hat. Hier sind es oft auch beruflich verwendete Chemikalien oder Blumen und Pflanzen etc.

Eine besondere Form der Allergie ist die Insektengiftallergie. Die Bienen- oder Wespenallergie ist immer eine schwerwiegende Erkrankung, die unbehandelt tödlich verlaufen kann.

An endogenen Einflüssen sind Stress, Infekte und andere Erkrankungen, die mit einer Immunschwächung einhergehen, zu nennen.

Häufig werden Symptome einer Allergie gar nicht als solche erkannt. Nicht immer sind es die klassischen Symptome wie Niesen und Fließschnupfen. Auch Müdigkeit und Abgeschlagenheit als Ausdruck der Reaktion des Körpers mit dem Allergen können allein vorhanden sein.

 

Bei den Pollen-, Schimmelpilz- und Milbenallergien können Abgeschlagenheit, typischer „Heuschnupfen“, Hautausschläge und Husten bis hin zum Asthma auftreten.

Bei den Pollenallergien gibt es wegen der genetischen Verwandtschaft oft auch Kreuzallergien mit Lebensmitteln, so können Frühblüher-Allergiker häufig kein Stein- und Kernobst essen (Äpfel, Kirschen…).

Bei den Allergien auf Cremes, Salben, Pflanzen, Chemikalien etc. kommt es am häufigsten zu Hautausschlägen: von leichten Rötungen mit Juckreiz bis hin zu Ekzemen oder einer generalisierten Urticaria (Nesselsucht).

Bei Nahrungsmittelallergien kann es von Hautausschlägen, Asthmaanfällen, Magen-Darmbeschwerden bis hin zum allergischen Schock kommen.

Es ist empfehlenswert, gerade schon bei leichten allergischen Symptomen schon regulierend therapeutisch einzugreifen, um eine drohende Verschlimmerung aufzuhalten. Ohne entsprechende Therapie werden 33%-50% der Heuschnupfen-Allergiker zu Asthmatikern.